Freiwilligenarbeit

Internationale Freiwilligendienste sind ein essentieller Beitrag zu Völkerverständigung und Friedenssicherung. Mit international gedachter, sinnvoll praktizierter und gemeinnütziger Arbeit kann das Verständnis zu anderen Ländern und Kulturen vermehrt werden. Gerade angesichts einer zunehmend global funktionierenden Welt erscheint es uns enorm wichtig, jungen Menschen internationale Erfahrungen zu ermöglichen und sie zu einem kritischen Verständnis und einer Mitgestaltung der Gesellschaft zu befähigen.

Mit „weltwärts“ nach Bolivien

Das BMZ (Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit) führt den erfolgreichen „entwicklungspolitischen Freiwilligendienst“ fort. Informationen hierzu finden Sie unter www.weltwaerts.de.

In Kooperation mit der Volunta gGmbH, dem bolivianischen Jugendherbergsverband und dem DJH Hauptverband wird die Volunta ab Sommer 2011 die vierte Serie von Freiwilligen als Entsendeorganisation nach Lateinamerika entsenden können. In besonderer Weise wollen wir mit diesem Programm jungen Frauen die Möglichkeit geben, einen Freiwilligendienst in Übersee abzuleisten. Junge Menschen mit beruflichen Vorerfahrungen sollen hier besonders berücksichtigt werden.


Zeitraum

Ab Sommer 2011. Die Einsatzdauer beträgt 12 Monate. Vorab wird ein 12-tägiges Vorbereitungsseminar in Deutschland stattfinden.


Zielgruppe
Der Freiwilligendienst soll einem möglichst großen Kreis junger Erwachsener offen stehen. Folgende Anforderungen müssen jedoch erfüllt sein:

Einsatzorte

Folgende Einsatzplätze stehen in Bolivien zur Verfügung: Sucre, Alcala, El Villar, Tarabuco, Camiri und Challa (siehe auch www.hostellingbolivia.org).


Die Entsendung nach Bolivien erfolgt im Sommer 2011. Vorab findet ein umfassendes Vorbereitungsprogramm statt.


Kosten


Bewerbung und weitere Informationen

Bitte senden Sie folgende Unterlagen an die Volunta GgmbH / Gießen:


Bewerbung bitte an:

Volunta gGmbH / Geschäftsstelle Gießen
Herrn Norbert Wenzel
E-Mail: wenzel[at]volunta.de


Ihre Fragen beantwortet auch:Deutsches Jugendherbergswerk

Hauptverband Herr Heinz Brenner
E-Mail: heinz.brenner[at]jugendherberge.de

Austausch & Praktika

Schüleraustausch

Eine Herausforderung im sicheren Rahmen: Spanisch lernen und in einer anderen Kultur leben.

Kombi-Jahr

Für alle, die Schule beenden: erst Schulbesuch mit Leben in einer Gastfamilie, dann Sozialeinsatz.

Studien & Praktika

HI-Bolivia bietet mit seinen Sozialprojekten, vielfältigen Kontakten innerhalb Boliviens und seinem Herbergsnetz eine gute Plattform für Studien und Praktika.

Schüleraustausch

Eine Schule im Ausland zu besuchen und Unterricht in einer Fremdsprache zu haben ist nicht nur eine große Herausforderung, sondern bringt auch viele Vorteile: Du wirst deinen Horizont erweitern, Neues kennenlernen und persönlich wachsen. – Und damit auch für deinen weiteren Lebenslauf und deine Karriere viele Vorteile sammeln.

Wir möchten dir gerne helfen, diese Chance warzunehmen und dich in Bolivien intensiv betreuen – seit Jahren bestens bewährt!

Ein Abenteuer in sicherem Zeichen

Als Austauschschüler mit Volunta und Hostelling International Bolivia lebst du für ein Jahr oder sechs Monate bei einer Gastfamilie, nimmst am Familienleben teil und gehst zur Schule.
Außerdem engagierst du dich gemeinsam mit anderen Jugendlichen bei Hostelling International Bolivia, dem bolivianischen Jugendherbergsverband. So erhältst du noch einen zusätzlichen Einblick in die Kultur Ihres Gastlandes und lernst auch außerhalb der Schule Gleichaltrige kennen, mit denen du deine Freizeit verbringen kannst.

Auch wenn du vermutlich nie zuvor so sehr auf dich gestellt warst wie in deinem Auslandschuljahr, bist du doch nicht allein: In Volunta hast du einen vertrauenswürdigen Partner in Deutschland und in Bolivien wirst du zuverlässig durch einen Mentor von HI-Bolivia betreut.

Zum Auslandschuljahr in Santa Cruz gehört, neben dem Besuch einer unserer Partnerschulen, das Leben bei und mit einer sorgfältig ausgewählten Familie. Durch das Zusammenleben mit einer Familie und die Teilnahme am Schulunterricht lernen die Austauschschüler/-innen die spanische Sprache, die bolivianische Kultur und die Gesellschaft sozusagen von innen heraus kennen.

Den Schüleraustuasch organisieren wir in Zusammenarbeit mit unserem Partner Deutsches Rotes Kreuz in Hessen Volunta gGmbH.
Dort findest du auch Informationen zu der Bewerbung.

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Kombi-Jahr in Bolivien

Das Kombi-Jahr richtet sich an junge Menschen, die gerade auf dem Sprung zwischen ihrer Schulzeit und dem „danach“ (Ausbildung, Studium, Zivildienst etc.) stehen. Bewerben können sich Schulabgänger/-innen aller Schulzweige aus ganz Deutschland.

Es kombiniert einen Gastfamilienaufenthalt mit Schulbesuch während der ersten Hälfte des Kombi-Jahres mit einem Sozial-Praktikum während der zweiten Jahreshälfte. Während des gesamten Kombi-Jahres wohnt man in einer Gastfamilie.

Hostelling International Bolivia ist mit vielen Freiwilligenprojekten in Bolivien engagiert und kennt die Bedürfnissen vor Ort, um deine Bereitschaft bestens in Projekten einzusetzen.
Beendest du im Sommer die Schule? Dann hast du die Möglichkeit, dich für ein Kombi-Jahr in Bolivien zu bewerben.

Eine Besonderheit des Programms ist, dass deutsche Abiturienten/-innen auch das bolivianische Abitur innerhalb von fünf Monaten machen können!

Um sich für ein Kombi-Jahr oder den Schüleraustausch zu bewerben, benötigst du keine Spanisch-Kenntnisse – allerdings sollte dann vor Ort für drei bis vier Wochen ein Intensiv-Sprachkurs belegt werden.

Das Kombijahr organisieren wir in Zusammenarbeit mit unserem Partner Deutsches Rotes Kreuz in Hessen Volunta gGmbH. Dort findest du auch Informationen zu der Bewerbung.

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Forschen und entdecken in Bolivien  Studien und Praktika

Gerade im Studienumfeld europäischer Universitäten ist ein Praktikum im Ausland immer mehr erwünscht, es fördert die eigene Laufbahn ungemein. Aber auch um Erfahrungen und Praxis vor einem Studim zu sammeln, ist ein Praktikum oftmals willkommen.

Die Stiftung HI-Bolivia hat dazu breiteste Kontakte zu den verschiedenen Universitäten, Institutionen und bietet direkt im Rahmen ihrer Sozialprojekte Praktika an, welche die verschiedensten Studienrichtungen umfassen können.

Bolivien bietet für viele Wissenschaften interessante Forschungsfelder. Im Allgemeinen bieten sich vor allem die folgenden Themengebiete an:

  1. Bildungswesen
  2. Naturwissenschaften
  3. Gesundheitswesen
  4. Sozialwissenschaften

Waren es früher praktisch nur Ethnologen und Völkerkundler, die das eigentliche Hochland mit den noch weitgehend unentdeckten Urbewohner als Studienziel hatten, erkennt man heute eine viel größere Breite an Studienfeldern, die hier interessante Themen finden.

Im Bildungswesen findet im Moment eine Öffnung zur Mehrsprachigkeit statt und natürlich müssen endlich die Landschulen mit Computeranwendungen, Internet und moderner Kommunikation den Anschluss an das geforderte Universitätsniveau der Städte erreichen. Sozialpädagogisch relevant ist das weitgehende Fehlen der Kinder-Früherfassung im ländlichen Umfeld und dort der Aufbau von Kindergärten, sowie die Ausbildung der dringend benötigten indigenen Erzieherinnen. Sicher sehr interessant wird ein Projekt zur „Mobilen Schule“, das wir auf Anregungen aus Kreisen der Freiwilligen angehen wollen um, damit auch den noch abgelegeneren Weilern und Außengemeinden die Chance zu modernen Lerninhalten sowie auch Präventionsthemen zu bieten. Dort fehlen am meisten die Geldmittel zu Lehrkräften und Schulmaterial.

Bei den Naturwissenschaften gibt es Themen für Biologen, da Bolivien ja über eine enorme Biodiversität verfügt und auch große Schutzzonen und Parks hat. Die großen Gegensätze in der Landschaft wegen der starken Höhendifferenzen und Klimazonen öffnen Inhalte für die beschreibenden Geographen. Völkerkundler treffen genauso auf ganz unterschiedliche Kulturen und Sprachen der 36 noch erhaltenen indigenen Stämme. Gerade auch die Probleme der „Campesino“-Kleinfelder-Landwirtschaft in den Tälern und den Hochebenen des Altiplanos fordern nach Studien und Verbesserungsideen.

Mehr und mehr Interesse tritt am Gesundheitswesen in einem Entwicklungsland auf – wahrscheinlich auch wegen des Numerus Clausus in Europa und der damit hohen Einstiegshürde an medizinischen Fakultäten. Die Abiturienten möchten sich vorher oftmals ein klareres Bild ihrer zukünftigen Arbeit machen und engagieren sich in Kleinkrankenhäusern oder Gesundheitsstationen, oft auch konfrontiert mit ihnen völlig unbekannten Krankheiten wie die hier sehr häufig auftretende Chagas (eine Art Arterienverkalkung mit Spätfolgen) und Dengue-Fieber.

Da besonders auf dem Land kaum genügend Personal von der Zentralverwaltung bezahlt werden kann, sind in den letzten Jahren durch die Zusammenarbeit zwischen dem bolivianischen Präsidenten Evo Morales und Fidel Castro weit über trausend Ärzte aus Kuba zu Hilfe geeilt, um diese Lücken zu schließen.

Wie verlockend sind nun für einen angehenden Medizinstudenten solche Kontakte! Nicht zu sprechen von den vielen Möglichkeiten aktiver Mitarbeit bei allen Vorfällen, ab dem Unfall, der Bergung und dem Transport im Ambulanz-Geländewagen über Stock und Stein, dem Notfall, der ersten Hilfe, ja bis zur Geburt voll dabei sein zu dürfen und all diese hautnah erleben zu können.

Auch für Forschung in den Feldern Politologie und Soziologie ist Bolivien unglaublich spannend:

Kaum ein Stein bleibt auf dem anderen. So muss man sich den vorgesehenen und auch bereits seit drei, vier Jahren kräftig stattfindenden Umbau der Gesellschaft Boliviens vorstellen. „El Cambio“ bedeutet einen wahrlich fundamentalen Wechsel, den wir als Europäer klar links-sozialistisch einordnen würden.

Dazu kommt eine starke indigen-nationalistische Rückbesinnung, welche das Land nun aber mehr teilt als vereint. In eine Stimmenmehrheit dank originärer und Mestizen („Mischlingsbürger“) im Hochland und in eine „Media Luna“ (Halbmond) genannte Region im östlichen subtropischen Tiefland. Diese wird noch immer von weißen Einwanderern und starken brasilianischen und argentinischen Einflüssen dominiert und ist klar der Wirtschaftsmotor der Nation, mit der nun größten Stadt des Landes, Santa Cruz de la Sierra und seinen rund 1,6 Mio. Einwohnern.

Aber auch in den Bereichen Ethik (v.a. in Bezug auf Entwicklungshilfe/-zusammenarbeit), Nachhaltigkeit und volkswirtschaftliche Wirkung bietet Bolivien viele interessante Themen.
Oft mündet die Arbeit hier in Bolivien in Bachelor- und Masterarbeiten. Die Themenpalette ist dabei unglaublich vielfältig. Neben den bereits erwähnten Themen gab es u.a. Einsätze wie Orgel-Restauration, Mitarbeit beim Kulturfestival Sucre (angehende Eventmanagerin) oder Untersuchungen eines angehenden Bauingenieurs zur Infrastuktur in Entwicklungsländern.
Die Niederschrift in einer Thesis oder Masterarbeit bringt beiden Seiten wertvolle Impulse: Dem Studierenden seine akademische Reife, welche er sich im Ausland und in der Praxis hart und selbstständig erarbeiten musste, sowie den bolivianischen Partnern am Projekt, neue Gedankenansätze, oft eine Art neuer Vision, wie man dieses oder jenes Thema besser anpacken könnte.

Hostelling International Bolivia bietet mit seinem Herbergsnetz, seinen Sozialprojekten und vielfältigen Kontakten innerhalb Boliviens immer wieder eine gute Plattform für Studien und Praktika aller Art.

Wenn dein Interesse geweckt wurde  schreibe deine (informelle) Anfragen direkt an: Prof. Msc. Int. Max Steiner-Zamorano: hostelling_international_bolivia@yahoo.com. Alternativ: Anfrage per Kontaktformular

Sprachschule - Casa Andina de Lengua

Im Freiwilligenprogamm FJS / FÖJ statt Zivildienst sowie im Selbstzahler-Programm bieten wir zu Beginn Sprachkurse in unserem Hostel in Sucre an, um die Freiwilligen auch in Hinblick auf Kommunikationsmöglichkeiten auf ihren Einsatz vorzubereiten.

Dabei kooperieren wir mit „Casa Andina de Lenguas“. Diese Sprachschule unterrichtet neben den Freiwilligen auch Herbergsgäste aus aller Welt und bietet Online-Video-Unterricht via Skype / Google Talk / Windows Live Messenger („MSN“) an.

DELE-Sprachzertifikat

Wir bieten für Freiwillige wie Hostel-Gäste einen insgesamt achtwöchigen Sprachkurs an, der auf das DELE-Sprachzertifikat (Diploma de Español como Lengua Extranjera, vergleichbar mit „DELF“ für die französische Sprache) vorbereitet. DELE ist ein offizielles und international anerkanntes Zertifikat zum Nachweis spanischer Sprachkenntnisse, das vom Instituto Cervantes im Namen des spanischen Ministeriums für Erziehung und Wissenschaft vergeben wird.

Eines dieser Diplome zu besitzen, verbessert die Chancen auf dem Arbeitsmarkt vor allem in international ausgerichteten Branchen erheblich. In erster Linie aber steigern Prüfungskurse Motivation und Disziplin, so dass dein Spanisch innerhalb einer vorgegebenen Zeit deutlich besser wird.

Im Rahmen unseres Programms kann das „Nivel Intermedio“ (Gemeinsamer Europäischer Referenzrahmen B2) oder aber das Nivel Superior (Gemeinsamer Europäischer Referenzrahmen C2) angestrebt werden. Teil dieses im Vergleich zu Europa sehr günstigen Angebotes ist auch die Prüfung an der Universität in Santa Cruz.

HOSTELLING INTERNATIONAL BOLIVIA
PDTE MAX H. STEINER - SEC GEN ARTURO ZAMORANO
C. Guillermo Loayza No. 119 - SUCRE/BOLIVIA
www.hostellingbolivia.org
00591 464 40471

 

Mit „weltwärts“ nach Bolivien

Das BMZ (Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit) führt den erfolgreichen „entwicklungspolitischen Freiwilligendienst“ fort. Informationen hierzu finden Sie unter www.weltwaerts.de.

In Kooperation mit der Volunta gGmbH, dem bolivianischen Jugendherbergsverband und dem DJH Hauptverband wird die Volunta ab Sommer 2011 die vierte Serie von Freiwilligen als Entsendeorganisation nach Lateinamerika entsenden können. In besonderer Weise wollen wir mit diesem Programm jungen Frauen die Möglichkeit geben, einen Freiwilligendienst in Übersee abzuleisten. Junge Menschen mit beruflichen Vorerfahrungen sollen hier besonders berücksichtigt werden.


Zeitraum

Ab Sommer 2011. Die Einsatzdauer beträgt 12 Monate. Vorab wird ein 12-tägiges Vorbereitungsseminar in Deutschland stattfinden.


Zielgruppe
Der Freiwilligendienst soll einem möglichst großen Kreis junger Erwachsener offen stehen. Folgende Anforderungen müssen jedoch erfüllt sein:

Einsatzorte

Folgende Einsatzplätze stehen in Bolivien zur Verfügung: Sucre, Alcala, El Villar, Tarabuco, Camiri und Challa (siehe auch www.hostellingbolivia.org).


Die Entsendung nach Bolivien erfolgt im Sommer 2011. Vorab findet ein umfassendes Vorbereitungsprogramm statt.


Kosten


Bewerbung und weitere Informationen

Bitte senden Sie folgende Unterlagen an die Volunta GgmbH / Gießen:


Bewerbung bitte an:

Volunta gGmbH / Geschäftsstelle Gießen
Herrn Norbert Wenzel
E-Mail: wenzel[at]volunta.de


Ihre Fragen beantwortet auch:Deutsches Jugendherbergswerk

Hauptverband Herr Heinz Brenner
E-Mail: heinz.brenner[at]jugendherberge.de

Austausch & Praktika

Schüleraustausch

Eine Herausforderung im sicheren Rahmen: Spanisch lernen und in einer anderen Kultur leben.

Kombi-Jahr

Für alle, die Schule beenden: erst Schulbesuch mit Leben in einer Gastfamilie, dann Sozialeinsatz.

Studien & Praktika

HI-Bolivia bietet mit seinen Sozialprojekten, vielfältigen Kontakten innerhalb Boliviens und seinem Herbergsnetz eine gute Plattform für Studien und Praktika.

Schüleraustausch

Eine Schule im Ausland zu besuchen und Unterricht in einer Fremdsprache zu haben ist nicht nur eine große Herausforderung, sondern bringt auch viele Vorteile: Du wirst deinen Horizont erweitern, Neues kennenlernen und persönlich wachsen. – Und damit auch für deinen weiteren Lebenslauf und deine Karriere viele Vorteile sammeln.

Wir möchten dir gerne helfen, diese Chance warzunehmen und dich in Bolivien intensiv betreuen – seit Jahren bestens bewährt!

Ein Abenteuer in sicherem Zeichen

Als Austauschschüler mit Volunta und Hostelling International Bolivia lebst du für ein Jahr oder sechs Monate bei einer Gastfamilie, nimmst am Familienleben teil und gehst zur Schule.
Außerdem engagierst du dich gemeinsam mit anderen Jugendlichen bei Hostelling International Bolivia, dem bolivianischen Jugendherbergsverband. So erhältst du noch einen zusätzlichen Einblick in die Kultur Ihres Gastlandes und lernst auch außerhalb der Schule Gleichaltrige kennen, mit denen du deine Freizeit verbringen kannst.

Auch wenn du vermutlich nie zuvor so sehr auf dich gestellt warst wie in deinem Auslandschuljahr, bist du doch nicht allein: In Volunta hast du einen vertrauenswürdigen Partner in Deutschland und in Bolivien wirst du zuverlässig durch einen Mentor von HI-Bolivia betreut.

Zum Auslandschuljahr in Santa Cruz gehört, neben dem Besuch einer unserer Partnerschulen, das Leben bei und mit einer sorgfältig ausgewählten Familie. Durch das Zusammenleben mit einer Familie und die Teilnahme am Schulunterricht lernen die Austauschschüler/-innen die spanische Sprache, die bolivianische Kultur und die Gesellschaft sozusagen von innen heraus kennen.

Den Schüleraustuasch organisieren wir in Zusammenarbeit mit unserem Partner Deutsches Rotes Kreuz in Hessen Volunta gGmbH.
Dort findest du auch Informationen zu der Bewerbung.

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Kombi-Jahr in Bolivien

Das Kombi-Jahr richtet sich an junge Menschen, die gerade auf dem Sprung zwischen ihrer Schulzeit und dem „danach“ (Ausbildung, Studium, Zivildienst etc.) stehen. Bewerben können sich Schulabgänger/-innen aller Schulzweige aus ganz Deutschland.

Es kombiniert einen Gastfamilienaufenthalt mit Schulbesuch während der ersten Hälfte des Kombi-Jahres mit einem Sozial-Praktikum während der zweiten Jahreshälfte. Während des gesamten Kombi-Jahres wohnt man in einer Gastfamilie.

Hostelling International Bolivia ist mit vielen Freiwilligenprojekten in Bolivien engagiert und kennt die Bedürfnissen vor Ort, um deine Bereitschaft bestens in Projekten einzusetzen.
Beendest du im Sommer die Schule? Dann hast du die Möglichkeit, dich für ein Kombi-Jahr in Bolivien zu bewerben.

Eine Besonderheit des Programms ist, dass deutsche Abiturienten/-innen auch das bolivianische Abitur innerhalb von fünf Monaten machen können!

Um sich für ein Kombi-Jahr oder den Schüleraustausch zu bewerben, benötigst du keine Spanisch-Kenntnisse – allerdings sollte dann vor Ort für drei bis vier Wochen ein Intensiv-Sprachkurs belegt werden.

Das Kombijahr organisieren wir in Zusammenarbeit mit unserem Partner Deutsches Rotes Kreuz in Hessen Volunta gGmbH. Dort findest du auch Informationen zu der Bewerbung.

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Forschen und entdecken in Bolivien  Studien und Praktika

Gerade im Studienumfeld europäischer Universitäten ist ein Praktikum im Ausland immer mehr erwünscht, es fördert die eigene Laufbahn ungemein. Aber auch um Erfahrungen und Praxis vor einem Studim zu sammeln, ist ein Praktikum oftmals willkommen.

Die Stiftung HI-Bolivia hat dazu breiteste Kontakte zu den verschiedenen Universitäten, Institutionen und bietet direkt im Rahmen ihrer Sozialprojekte Praktika an, welche die verschiedensten Studienrichtungen umfassen können.

Bolivien bietet für viele Wissenschaften interessante Forschungsfelder. Im Allgemeinen bieten sich vor allem die folgenden Themengebiete an:

  1. Bildungswesen
  2. Naturwissenschaften
  3. Gesundheitswesen
  4. Sozialwissenschaften

Waren es früher praktisch nur Ethnologen und Völkerkundler, die das eigentliche Hochland mit den noch weitgehend unentdeckten Urbewohner als Studienziel hatten, erkennt man heute eine viel größere Breite an Studienfeldern, die hier interessante Themen finden.

Im Bildungswesen findet im Moment eine Öffnung zur Mehrsprachigkeit statt und natürlich müssen endlich die Landschulen mit Computeranwendungen, Internet und moderner Kommunikation den Anschluss an das geforderte Universitätsniveau der Städte erreichen. Sozialpädagogisch relevant ist das weitgehende Fehlen der Kinder-Früherfassung im ländlichen Umfeld und dort der Aufbau von Kindergärten, sowie die Ausbildung der dringend benötigten indigenen Erzieherinnen. Sicher sehr interessant wird ein Projekt zur „Mobilen Schule“, das wir auf Anregungen aus Kreisen der Freiwilligen angehen wollen um, damit auch den noch abgelegeneren Weilern und Außengemeinden die Chance zu modernen Lerninhalten sowie auch Präventionsthemen zu bieten. Dort fehlen am meisten die Geldmittel zu Lehrkräften und Schulmaterial.

Bei den Naturwissenschaften gibt es Themen für Biologen, da Bolivien ja über eine enorme Biodiversität verfügt und auch große Schutzzonen und Parks hat. Die großen Gegensätze in der Landschaft wegen der starken Höhendifferenzen und Klimazonen öffnen Inhalte für die beschreibenden Geographen. Völkerkundler treffen genauso auf ganz unterschiedliche Kulturen und Sprachen der 36 noch erhaltenen indigenen Stämme. Gerade auch die Probleme der „Campesino“-Kleinfelder-Landwirtschaft in den Tälern und den Hochebenen des Altiplanos fordern nach Studien und Verbesserungsideen.

Mehr und mehr Interesse tritt am Gesundheitswesen in einem Entwicklungsland auf – wahrscheinlich auch wegen des Numerus Clausus in Europa und der damit hohen Einstiegshürde an medizinischen Fakultäten. Die Abiturienten möchten sich vorher oftmals ein klareres Bild ihrer zukünftigen Arbeit machen und engagieren sich in Kleinkrankenhäusern oder Gesundheitsstationen, oft auch konfrontiert mit ihnen völlig unbekannten Krankheiten wie die hier sehr häufig auftretende Chagas (eine Art Arterienverkalkung mit Spätfolgen) und Dengue-Fieber.

Da besonders auf dem Land kaum genügend Personal von der Zentralverwaltung bezahlt werden kann, sind in den letzten Jahren durch die Zusammenarbeit zwischen dem bolivianischen Präsidenten Evo Morales und Fidel Castro weit über trausend Ärzte aus Kuba zu Hilfe geeilt, um diese Lücken zu schließen.

Wie verlockend sind nun für einen angehenden Medizinstudenten solche Kontakte! Nicht zu sprechen von den vielen Möglichkeiten aktiver Mitarbeit bei allen Vorfällen, ab dem Unfall, der Bergung und dem Transport im Ambulanz-Geländewagen über Stock und Stein, dem Notfall, der ersten Hilfe, ja bis zur Geburt voll dabei sein zu dürfen und all diese hautnah erleben zu können.

Auch für Forschung in den Feldern Politologie und Soziologie ist Bolivien unglaublich spannend:

Kaum ein Stein bleibt auf dem anderen. So muss man sich den vorgesehenen und auch bereits seit drei, vier Jahren kräftig stattfindenden Umbau der Gesellschaft Boliviens vorstellen. „El Cambio“ bedeutet einen wahrlich fundamentalen Wechsel, den wir als Europäer klar links-sozialistisch einordnen würden.

Dazu kommt eine starke indigen-nationalistische Rückbesinnung, welche das Land nun aber mehr teilt als vereint. In eine Stimmenmehrheit dank originärer und Mestizen („Mischlingsbürger“) im Hochland und in eine „Media Luna“ (Halbmond) genannte Region im östlichen subtropischen Tiefland. Diese wird noch immer von weißen Einwanderern und starken brasilianischen und argentinischen Einflüssen dominiert und ist klar der Wirtschaftsmotor der Nation, mit der nun größten Stadt des Landes, Santa Cruz de la Sierra und seinen rund 1,6 Mio. Einwohnern.

Aber auch in den Bereichen Ethik (v.a. in Bezug auf Entwicklungshilfe/-zusammenarbeit), Nachhaltigkeit und volkswirtschaftliche Wirkung bietet Bolivien viele interessante Themen.
Oft mündet die Arbeit hier in Bolivien in Bachelor- und Masterarbeiten. Die Themenpalette ist dabei unglaublich vielfältig. Neben den bereits erwähnten Themen gab es u.a. Einsätze wie Orgel-Restauration, Mitarbeit beim Kulturfestival Sucre (angehende Eventmanagerin) oder Untersuchungen eines angehenden Bauingenieurs zur Infrastuktur in Entwicklungsländern.
Die Niederschrift in einer Thesis oder Masterarbeit bringt beiden Seiten wertvolle Impulse: Dem Studierenden seine akademische Reife, welche er sich im Ausland und in der Praxis hart und selbstständig erarbeiten musste, sowie den bolivianischen Partnern am Projekt, neue Gedankenansätze, oft eine Art neuer Vision, wie man dieses oder jenes Thema besser anpacken könnte.

Hostelling International Bolivia bietet mit seinem Herbergsnetz, seinen Sozialprojekten und vielfältigen Kontakten innerhalb Boliviens immer wieder eine gute Plattform für Studien und Praktika aller Art.

Wenn dein Interesse geweckt wurde  schreibe deine (informelle) Anfragen direkt an: Prof. Msc. Int. Max Steiner-Zamorano: hostelling_international_bolivia@yahoo.com. Alternativ: Anfrage per Kontaktformular

Sprachschule - Casa Andina de Lengua

Im Freiwilligenprogamm FJS / FÖJ statt Zivildienst sowie im Selbstzahler-Programm bieten wir zu Beginn Sprachkurse in unserem Hostel in Sucre an, um die Freiwilligen auch in Hinblick auf Kommunikationsmöglichkeiten auf ihren Einsatz vorzubereiten.

Dabei kooperieren wir mit „Casa Andina de Lenguas“. Diese Sprachschule unterrichtet neben den Freiwilligen auch Herbergsgäste aus aller Welt und bietet Online-Video-Unterricht via Skype / Google Talk / Windows Live Messenger („MSN“) an.

DELE-Sprachzertifikat

Wir bieten für Freiwillige wie Hostel-Gäste einen insgesamt achtwöchigen Sprachkurs an, der auf das DELE-Sprachzertifikat (Diploma de Español como Lengua Extranjera, vergleichbar mit „DELF“ für die französische Sprache) vorbereitet. DELE ist ein offizielles und international anerkanntes Zertifikat zum Nachweis spanischer Sprachkenntnisse, das vom Instituto Cervantes im Namen des spanischen Ministeriums für Erziehung und Wissenschaft vergeben wird.

Eines dieser Diplome zu besitzen, verbessert die Chancen auf dem Arbeitsmarkt vor allem in international ausgerichteten Branchen erheblich. In erster Linie aber steigern Prüfungskurse Motivation und Disziplin, so dass dein Spanisch innerhalb einer vorgegebenen Zeit deutlich besser wird.

Im Rahmen unseres Programms kann das „Nivel Intermedio“ (Gemeinsamer Europäischer Referenzrahmen B2) oder aber das Nivel Superior (Gemeinsamer Europäischer Referenzrahmen C2) angestrebt werden. Teil dieses im Vergleich zu Europa sehr günstigen Angebotes ist auch die Prüfung an der Universität in Santa Cruz.

HOSTELLING INTERNATIONAL BOLIVIA
PDTE MAX H. STEINER - SEC GEN ARTURO ZAMORANO
C. Guillermo Loayza No. 119 - SUCRE/BOLIVIA
www.hostellingbolivia.org
00591 464 40471

 

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Sucre/Köln 2011, 17 x 24 cm, 220 Seiten, zahlreiche farbige, teils ganzseitige Abbildungen, broschiert. Deutsch/Spanisch. ISBN 978-3-00-033447-4. März 2011. [D] 29,80 Euro; [AT] 30,70 Euro; [CH] 49,90 CHF. Hier bestellen...